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Angebot                                                                                         

Begleitetes Wohnen

Zielsetzung

Im Haus Sonnmatt Langenbruck finden erwachsene Menschen mit Beeinträchtigungen einen geschützten Rahmen für die individuelle und möglichst selbständige Gestaltung ihres Lebens, das auch Teil einer Gemeinschaft ist.
Dabei werden sie von qualifizierten MitarbeiterInnen begleitet und unterstützt.

Begleitung

Die BewohnerInnen erhalten auf ihrem Lebensweg, sowohl bei ihrer individuellen Entwicklung, als auch in der Gemeinschaft, Begleitung, Unterstützung und Förderung durch die MitarbeiterInnen, die vielfältige Kenntnisse mit- und einbringen.

Bei der Begleitung lautet unser Grundsatz: soviel als nötig, sowenig wie möglich.

Die direkte Begegnung und Beziehung zwischen BewohnerInnen und BegleiterInnen bildet dazu die Grundlage. Deshalb haben die Förderung und die Pflege einer offenen und konstruktiven Kommunikation einen besonders hohen Stellenwert. Die gegenseitigen Entwicklungsmöglichkeiten, die durch diese Begegnung entstehen können, sind unserer Ansicht nach ein wesentlicher Bestandteil des Lebens.

Im Wohnen- und Freizeitbereich

Die BewohnerInnen leben aufgeteilt auf fünf Wohngruppen (Castor, Leda, Pollux im Hauptgebäude und Morgenstern und Sirius im Nebengebäude). Sie gestalten ihren persönlichen Lebensraum soweit als möglich selbst. Dabei werden sie von den BegleiterInnen, ihren individuellen Möglichkeiten entsprechend beraten und angeleitet.
Fragen zu Sexualität und Partnerschaft werden im Sinne einer umfassenden Normalisierung der Lebenssituation angegangen.
An der monatlich stattfindenden Gruppensitzung können die BewohnerInnen ihre Bedürfnisse, Wünsche und Kritik zur Geltung bringen.
Die BewohnerInnen werden motiviert und unterstützt, auch ausserhalb des Hauses Freizeitaktivitäten zu besuchen.
Möglichst alle im Gruppenhaushalt anfallenden Arbeiten werden von den BewohnerInnen ausgeführt. Jede Gruppe gestaltet im Rahmen der institutionellen Gegebenheiten ihren Alltag weitgehend autonom.

Bei der Arbeit

Im Zentrum der täglichen Arbeit stehen die möglichst selbstständige Lebensbewältigung und der Dienst an der Gemeinschaft.
Unter Arbeit verstehen wir Tätigkeiten in einem Atelier und Tätigkeiten, die im Haus, auf der Gruppe und im persönlichen Bereich anfallen.
In den Ateliers wird einerseits eine produktorientierte Arbeit mit Wiederholungscharakter angeboten, andererseits werden die kreativen und gestalterischen Fähigkeiten der BewohnerInnen angesprochen und gefördert.
Die Arbeitseinteilung wird so gestaltet, dass eine abwechslungsreiche Auseinandersetzung mit Arbeit/Tätigsein stattfinden kann.
Unabhängig von der Schwere der Beeinträchtigung sollen die BewohnerInnen durch das Tätigsein zu einer möglichst befriedigenden Lebensgestaltung finden, die nicht nur Sinn gibt, sondern auch Sinn stiftet.

Arbeit und Beschäftigung

Die Arbeitszeit ist je nach Stärkegruppe verschieden, im Sommer wird max. sieben, im Winter max. fünf Stunden in den Ateliers gearbeitet. Der Atelierbetrieb ist während drei bis vier Wochen pro Jahr geschlossen. In dieser Zeit verbringen die BewohnerInnen ihre Ferien auf der Gruppe oder ausserhalb der Institution.
Das Arbeitsangebot umfasst 4 Bereiche:

  • Arbeit in den produzierenden Werkstätten: Holzverarbeitung, Dienstleistung (z.B. Garten, Post bringen holen, Produkte herstellen) und Dekoration (Basteln)
  • Arbeiten in der Küche, je nach Möglichkeit in der Lingerie
  • Tätigkeit in der Beschäftigungsgruppe
  • Arbeiten auf der Gruppe, so genannter Sozialdienst, pro Bewo/Woche ca. ein halber Tag

Freizeit, Kultur und Bildung

Neben den Gruppenaktivitäten haben die BewohnerInnen die Möglichkeit in verschiedenen Workshops mit zu machen. Die Workshops werden von MitarbeiterInnen geleitet. Es sollen neben eigentlichen Bildungsaktivitäten, z.B. Unterstützte Kommunikation (UK), der Erweiterung von lebenspraktischen Kenntnissen, Aktivitäten im musisch/künstlerischen, im sportlichen und kulturellen Rahmen angeboten werden.
Die MitarbeiterInnen organisieren Besuche zu Anlässen aller Art (Konzerte, Theater, Zirkus, Museen, Kino u.ä.)
In lockerer Reihenfolge finden interne Veranstaltungen statt (Konzerte, Theater Weihnachtsmarkt u.ä.).

Therapien

Therapien werden von den behandelnden ÄrztInnen (Hausärzte und SpezialistInnen) verordnet. Die Therapien werden von zugezogenen TherapeutInnen entweder extern oder im Heim durchgeführt.

Kontakt

Haus Sonnmatt
Haus Sonnmatt
Sonnmatt 1
4438 Langenbruck

Basel-Landschaft

Ausserkantonale Finanzierung: IVSE anerkannt

Behinderungsarten

  • Körperliche Behinderung
  • Kognitiv/Geistige Behinderung

Tätigkeitsfelder

  • Malen / Werken / Gestalten
  • Handarbeit / Textiles / Nähen
  • Kochen / Backen / Hauswirtschaft
  • Garten / Tiere / Landwirtschaft
  • Singen / Musizieren
  • Sport / Bewegung / Spiel

Wohnform

  • Wohnen in der Institution

Freie Plätze

  • Wohnen

Informationen über die Institution "Haus Sonnmatt"

Tagesstruktur

20 Plätze

Wohnen

26 Plätze (1 frei)

Zielgruppe
Die Angebote stehen rentenberechtigten Erwachsenen ab dem 18. Lebensjahr mit einer geistigen und mehrfachen Behinderung – unabhängig von ihrer Herkunft und Konfession – zur Verfügung.

Zielsetzung
Im Haus Sonnmatt in Langenbruck finden erwachsene Menschen mit einer Behinderung einen geschützten Rahmen für die individuelle und möglichst selbständige Gestaltung ihres Lebens, das auch Teil einer Gemeinschaft ist. Dabei werden sie von qualifizierten MitarbeiterInnen begleitet und unterstützt.